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Deutsche Poetik : Theoretisch-praktisches Handbuch der deutschen Dichtkunst nach den Anforderungen der Gegenwart / von Prof. Dr. C. Beyer
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6. 3, k e «I 6 b k A 6 A t' 3 8 It i ti i.

Beispiel:

Warum sind wir so trüber Tage Zeugen?

Warum, o du Geschick voll Kümmernis,

Gabst du nicht eher Tod uns

Als Leben? da die Heimat sich beugen muß

Bor argen Fremdlingen als nied're Magd.

Es nagt der Feile Biß

An ihrer Kraft vor unserm Angesicht,

Und irgend zu erweichen

Den ungeheuren Schmerz, der sie benagt,

Durch Trost und Hilfe ward uns nicht vergönnet.

Ach, unser Blut und Leben ward dir nicht

Zu Teil, o Teur'; erbleichen

Darf ich nicht für dein Unglück. Drum entbrennet

Mein Herz vor Zorn und schwillt vor Mitgefühl.

Wohl stritten und erlagen deine BürgerZahlreich, doch keiner fiel

Für's Vaterland, nein, nur für dessen Würger. (3 Strophen.)

(Die Italiener in Rußland" vom Grafen Leopardi, übers. v. Kannegießer.)

10. 3 1> k 6 j 3 ä ü 6 j 6 6 11 6 8 8 8 e.

Beispiel: Schenk von Limburg (Hagens Minnes. I. -32. 4).

11. 3 I) j 3 b ^ 6 ä (1 tz 6 1 k 8 8 k k 8-Beispiel: Nithart <Hagens Minnes. II. 113. 14),

12. 3 d c ä 6 i 3 b ä ä e 1 A 1 8 e 1> «.

Beispiel: Heinrich Teschler (Hagens Minnes. II. 128. 7).

13. 3 b c ä 6 k 8 d d ü i ^ 1 « c> i>.

Beispiel: Dankbarkeit von Fr. Rückert )Ges. Ausg. VII. 133).

14. 3 b 3 b B c «1 v 4 ? « 6 11 8 8 (Rückerts Goldberg-st roph e.)

Beispiel:

Goldner FriedenGoldner Stunden,

Goldberg, mir von dir bcschieden,

Hab' ich oft empfunden,

Aber sonst kein Gold in dir gefunden,

Als den hier ini Garten sprießendenGoldsegen,

Goldgelb blühend niederfließendenGoldregen,

Und dort im Wald unangebaut,

Bon Lust betaut,

Goldwnrz und Tausendgüldenkraut,