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Erster Band.
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allen besseren Dichtern nachweisen, die nach Schillers und Heines Vorgang denMut hatten, sich zum freien Rhythmus emporzuschwingen. Aus der reichenZahl vor mir liegender, ausgewählter Beispiele gebe ich zum Beleg nur diefolgenden:

a. 1. Ich unterschreibe nicht, ich willige

Nie, niemals rn du Trennung unsrer Ehei —

2. Stolz, Ehre, hüb ich dir sie nicht geopfert.

3. Unsre Vergangenheit hast du verschmelzt.

4. Frei 'ist mein Herz, frei, wie die währe Liebe.

5. Veränderungen m Gefühlen und in Tracht.

6. Schleudre mich vor tue Fuße deiner Mörder.

7. Die wilden Mächte meiner glühnden BrüstStürzen hervor und schmieden meine ArmeUm deinen Leib; verzehrendes Verlangen

Preßt deines Busens Zücken an mein Herz n. s. w.

(Proben aus Ludw. Schneegans' Marie, Königin vonSchottland. III, 3.)

b. 1. O krächzt mir keine schwarze Botschaft zu!

Leiht meinem Liebsten eüre dunklen Flügel,

Trägt nur mein Glück herauf. Ich fühle nichts rc.

2. Elender Priester du, was weiß dein Herz.

3. Ihr mögt ihn enden oder einst am TagDes ewigen Gerichtes ihn vertreten.

4. Sonst, beim Ällmächtgen, reiß ich sie zurück,

5. Tauchst dü m's Meer der Ewigkeit hinunter.

6. Rolle die Äugen nicht so wild. Ich will rc.

7. In des Käisers Namen! öffnet mir das Thür.

8. Türmer, gieb Antwort, kämme, wäs da komine.

(Proben aus Ad. Wilbrandts Graf v. Hammerstein. HI, 5.)

v. 1. Tod seinen Feinden, Tod! Schlägt sie an's Krcüz rc.

2. Rief: Lobet Hännibäl, so viel ihr wällt rc.

3. Kaum war das Wärt heraus, so teilte sichDümpsbräüsend schän die Flut. Zu dein Paläste rc.

4. Heil sei dem Syphax! Syphax! Sophonisbe! rc.

5. Freiwillig in den Flämmentod sich stürzte rc.

6. Siegprängend über Trümmer und Ruinen.

7. Reich mir die Hand, du mein, o schöner Traum.

(Proben aus Robert Prölß' Sophonisbe. I, 5.)