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Erster Band.
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erglühende — blühende, sowie im Vorwort versammelten — stammelten;Platen im 105. Ghasel (Werke II. 53): rastete — belastete, gastete —hastete, saftete — betastete; Heine (IX. 59): Wellenschaumgeborene —auserkorene u. s. w.

4. Schwebender (chondeischer) Reim, und 5. Doppelreim.

Ein schwebender Reim entsteht, wenn ein Spondeus mit einemandern Spondeus reimt. Er kann sinkende und steigende Tendenzhaben (sinkende z. B.: Haftkraft — Krafthaft, Nachtmagd — Pracht-jagd, Handband — Sandländ, Notboot — Todnot; steigende z. B.spät sät — sät spät, bleib nah — schreib da).

Jeder schwebende Reim kann auch als Doppelreim aufgefaßtwerden, aber es giebt viele Dvppelreime, welche keine schwebenden Reimesind; sie entstehen, wenn an eine der beiden Silben des Spondeus oderan beide zugleich tonlose Silben angefügt werden. (Beispiele L. S. 429.)

Rückert hat den schwebenden Reim, sowie den Doppelreim der letzten Arthäufig in seinen Makamen verwendet.

Beispiele:

X. Sxondeikche Voppelreime (schwebende Reime).

a. Sinkend spondeische: ^

«. Ja, beim Ordnen der Jagdzeit,

Beim hellsehenden Wächter der Nachtzeit rc.

(Rückerts Makamen S. 55.)

Wenn der Weidmann mit dem Jagdhund an dem Leitseil in den Forst

zieht.

Wo der Damhirsch vor dem Tritt schrickt und wie Blitzstrahl in den Horst

flieht;

Wenn der Landmann mit der Pstugschar zu dem Tagwerk auf das Feld

wallt

Und mit Andacht nun das Haupt neigt, weil die Betglock in die Welt

hallt;

Da erfaßt, ach, mich das Heimweh und zur Schwermut sich das Herz

neigt,

Doch es löst dann sich das Leid wohl in das Lied auf — und der S chmerz

schweigt.

(Aus einem in steigenden Jonikern (^ ^ ^ ch geschriebenenGedicht Albr. von Hochwalds.)

Hier gilt nicht Jammern noch Griesgram,

Zwischen Geruch von AnGer und Bisam,

Denn der Tod ist unentfliehsam.

Geh, das Gasthaus ist ein Lusthaus, nicht ein Lasthaus,

Und der Schenkort ist ein Tränkort, nicht ein Kränk ort.

(Rückerts Makamen S. 98.)