Band 
[Zweiter und dritter Band.]
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26 Isrrs äs salvassoks iu äsn valt,äa mit äsr tjosts ^vart Asvalt

Gen Monsalvasch geführt, bis dortWo Segramors, ihr kennt den Ort,Aus dem Sattel war gewichen,

10. mit klnots siok ir s.

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Und ihr der blutge Schnee geglichen.Da sollte Parzival sie finden:

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Des möcht er gern sich unterwinden.

Ein Templer bracht ihm jetzo Mcire:Mit der Königin gekommen wäreHöfscher Ritter große Zahl.

Richt lang besinnt sich Parzival:

Mit Eingen von des Grales HeerZu Trevrezenten reitet er.

Den Klausner freute herzlich, daßEs also stund um Anfortas,

Daß er von jener Tjost nicht starbUnd ihm die Frage Heil erwarb.

„Gottes Kraft ist unermessen!

Wer hat in feinem Rat gesessen?

Wer weiß ein Ende seiner Macht?

Zu Ende wird es nie gedachtVon allen Himmelschören dort.

Gott ist Mensch und seines Vaters Wort.Gott ist Vater und Sohn zugleich,

Sein Geist ist aller Hilfe reich."

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Zu Parzival begann er da:

„Ein Wunder isis wie nie geschah,Ta ihr mit Zorn zum Himmel sahtDaß sein dreieinig ewger RatEuer Trachten ließ gelingen rc."

5. iivsrs killen verkakt ivoräsn ist.'

II. Trist an und Jsolt. Dieses bedeutende Epos Gottfriedsvon Straßburg (um 1210 verfaßt), führt uns die Freuden der Sinn-lichkeit und des irdischen Lebens mit allen seinen Schwachen und Thor-heiten vor, ist also der diametrale Gegensatz des Parzival. ReinholdBechstein hat eine treffliche Ausgabe Tristans (Leipzig 1869) ver-anlaßt.

(Vgl. mein Buch „Nachgelassene Gedichte Fr. Rückerts" S. 423. Wien,Braumüller 1877, wo ich S. 372—383 auch das früher unbekannte Rückert-sche Bruchstück in der Neuen Titurel-Strophe bieten konnte.)

Inhalt: Tristan, der Sohn eines Verführers, kennt seine frühzeitiggestorbenen Eltern nicht. Er übt sich in allen ritterlichen Künsten und im Saiten-spiel. Von einem Kaufmann wird er seiner Schönheit wegen entführt, dannan der Küste von Kornwallis ausgesetzt, wo sein Onkel Marke herrscht. Hierwird er zum Ritter geschlagen. Er befreit das Land von einem Tribut anIrland, wird aber von einem vergifteten Pfeil getroffen. Nur die zauberkundigeKönigin Irlands kann ihn heilen. Da läßt er sich, als Spielmann verkleidet,am Strand aussetzen, erlangt Zutritt bei ihr, wird geheilt und erteilt derKönigstochter Isolde Unterricht. Sein Onkel Marke entbrennt in Liebe zu Isolde.Tristan macht den Brautwerber. Er erhält Isolde, deren Mutter heimlich derNichte Brangäne einet: die Kraft besitzenden Trank giebt, in Marke Liebe fürIsolde zu erwecken. Unterwegs trinken aber Tristan und Isolde unbewußtden Trank und entbrennen nun in glühender Liebe zu einander. Isoldewird zwar Markes Gattin; aber sie täuscht den Gemahl, bis dieser sie mitTristan verstößt. Nach wiederholten Versicherungen der Treue ruft er Isoldezurück.