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Albernheiten äußert, fehlen. Zugegeben, eine etwas flache,nicht aus und in der Tiefe ihres Wesens erfaßte Gesell-schaft, aber doch immerhin lustig und nicht gar so alt-modisch und vergriffen, wie die verjährten Lustspielfiguren,die ganz und gar den eingetrockneten und ausgeblaßtenBlumen eines verstaubten Herbariums gleichen. Inmittendieser Gruppe bewegt sich nun die eigenartigste, mit be-sonderer Vorliebe von dem Dichter erfaßte und ausge-führte Gestalt: die kluge Elfe. Diesmal in der That eininteressanter Mädchencharakter. Sie ist Werner's Schwester;von der Natur durch Schönheit nicht begünstigt, im Ateliererzogen, hat sie die Evatochter halb vergessen; für denBruder ist sie die liebende Schwester, für die Andern„ein guter Kerl". Ihr sowohl wie der schönen Leonvremerkt man das Paul Heyse'sche Muster an, dem Wilbrandtnachstrebt. Möglich aber auch, daß dem „Salamander"des einen wie der „Elfe" des andern Dichters eine unddieselbe Persönlichkeit zu Grunde liegt. Frauen, nament-lich kunstbefliffene, die viel im Kreise von Männern lebenund denen gegenüber die Männer gar nicht mehr an ihreWeiblichkeit denken, sind nicht eben selten. Selbstver-ständlich strebt Elfe nach „Erwerbsfähigkeit". Auch siewill eine Malerin werden. Vortrefflich und ergötzlich stelltder Dichter die weitere Entwickelung dar. So lange diekluge Elfe mit der Brille — warum sie eine blaue trägt,ist mir unerfindlich; kann man mit einer blauen Brillemalen oder Oswald's Bilder betrachten? — ein „erwerbs-fähiges Weib" repräsentirt, ist sie reizlos, geschmacklosangekleidet, linkisch, von den Männern nicht beachtet, wiegesagt: „ein guter Kerl!" genau wie die Frauen auf denFrauencongressen. Sobald sie die Malerei aufgegeben hat,