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Wahl Hakon's: seine Mutter Inga begeht die Probe desglühenden Eisens, zum Beweise, daß Hakon der echteSohn des vierten Hakon ist; darauf wählt das im Thingversammelte Volk von den zwei Kronprätendenten, Hakonund Skule, den ersten, einen stattlichen, ritterlichen Jüng-ling, den Ibsen ganz im Stil der Shakspeare'schen Helden,des Prinzen Heinrich und des Fortinbras, geschildert hat,zum König; um sich mit Skule zu versöhnen, läßt Hakonihm das Reichssiegel und wirbt um seine Tochter Margarethe.Im zweiten Akt wird in einer prächtigen Halle das Ver-mählungsfest Hakon's und Margarethens gefeiert. Zwischenden Königsmannen und dem Gefolge des Jarl's fallen beimTrinkgelage schon harte, herbe Worte. Jarl Skule ist un-zufrieden, daß er nicht den Königsnamen führt; der alteBischof Nikolas facht seinen Ehrgeiz an und gießt mitlistigen, doppeldeutigen Reden Zweifel an der EchtheitHakon's in das Ohr und das Gemüth des Jarl's; alsbittere Feinde scheiden bei dem Ausgang des Aktes derKönig und der Jarl; nur mühsam wird der Ausbruch desStreits mit den Waffen verhindert. Der dritte Akt führtuns an das Sterbelager des Bischofs; bis zum letztenAugenblick weiß er den Jarl, der von ihm Wahrheit hin-sichtlich Hakon's fordert, hinzuhalten und stirbt, ohne ihmzu verrathen, ob Hakon in Wirklichkeit der Sohn des ver-storbenen Königs, ob er nur ein untergeschobenes Kindist. Zum letzten Male treffen sich darauf an der Wiegevon Margarethens vor einiger Zeit geborenem Sohn Hakonund Skule zum friedlichen Gespräche. Skule begehrt dieHälfte des Reichs und den Königstitel, Hakon weigertihm beides. Scharf springt der Gegensatz beider Männerhervor; Hakon ist ganz durchdrungen von dem Gefühl
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