Band 
[Zweiter Band]
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Auerbach's Keller, dem ersten Auftreten Gretchen's unddem Tode Valentin's. Rechts auf der Zinne erhebt sichdas alte Stadtthor mit einem Theil der Mauer undkleinen Häusern; weiterhin nach der Mitte ragt die Lindeauf, um die der Tanz sich schwingt, und steht der Tisch,an dem die Bauern und Städter trinken. Tiefer untenliegt der Felsblock, auf dem Faust Platz nimmt, um deruntergehenden Sonne nachzuschauen. Die Treppe, alsFelssteg verkleidet, steigt abwärts; auf mittlerer Höheführt eine Brücke über die Vertiefung, die im Prolog dasHöllenloch war, hier den Bach andeutet und in einer drittenDecoration als der Brunnen erscheint, aus dem Lieschenund Gretchen Wasser schöpfen. Wie sich in diesem Hinaufund Hinab die verschiedenen Gruppen wirksam von ein-ander abheben; wie bei dieser Einrichtung erst das eigent-liche Spazierengehen sich anschaulich ausprägt, bedarfkeiner weiteren Auseinandersetzung. Auerbach's Keller istein hoher gewölbter Raum; eine Galerie theilt ihn inzwei Theile; auf dieser Galerie erscheinen Faust und Me-phisto, während die vier Gesellen unten zechen. Als beidedie Treppe betreten, die von der Galerie hinabführt, werdensie von den Trinkern bemerkt. Unter den vielen Fässern,die am Boden stehen und liegen, befindet sich auch dichtan den Treppenstufen dasjenige, auf dem beide emporfliegen.Den eigenthümlichsten Eindruck macht die Decoration derGretchenscenen. Oben rechts das Portal des Domes miteinem Theil der Vorhalle; gegenüber Gretchen's Haus;rechts hinabgehend die Steintreppe, an welcher der mäch-tige Pfeiler mit dem Bilde.der Mutter Gottes in der Nischeaufragt; mehr zurück in der Vertiefung der Brunnen; auseinem Löwenrachen strömt das Wasser in ein Bassin;