Band 
[Zweiter Band]
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fenstern, durch die das Tageslicht und die Himmelsbläuehineinschauen, im Stil der Säle Paul Veronese's, die Tafeldes Kaisers in festlichem Glänze hergerichtet; zwei breiteteppichbelegte Stufenreihen führen rechts und links zurTiefe; rechts vom Zuschauer steht unter einem Baldachin,auf einer kleinen Erhöhung der Thron des Kaisers; zwischenden Treppen öffnet sich dem Blick eine scheinbar nicht ab-zusehende Reihe von Festgemächern. Bunt und mannig-faltig gruppirt, steht und sitzt das Hofgesinde umher. Indieser Decoration spielt sich der erste Akt bis zu den Wortendes Mephistopheles ab: „Da habt ihr's nun! Mit Narrensich beladen, das kommt zuletzt dem Teufel selbst zu Schaden!"Natürlich waren hier Auslassungen nothwendig. AlleVerse, mit denen Goethe den Maskenzug begleitet, sindgestrichen; die Masken erscheinen nur, um dem Kaiserihre Gaben zu überreichen und ziehen schweigend im Tanz-schritt vorüber. Die Einen setzen 'ihm einen kostbarenAufsatz auf die Tafel, Andere bringen ihm Früchte undRiesenfische, diese legen ihm ein Schwert zu Füßen, jeneandere Erzeugnisse ihrer Arbeit, Alles bunt, bewegt und ge-fällig und bei der Einrichtung der Bühne auch von maleri-scher Wirkung. In dem Wagen, der zuletzt daherkommt,steht Faust als Plutus; Mephisto übt das Amt des Herolds.Der Knabe Wagenlenker spricht nur wenige Worte undwährend er mit seinen! Wundergespann nach links abfährt,wird rechts vor dem Thron des Kaisers der Kasten ge-öffnet, aus dem die goldenen Funken stieben. An dieErfindung des Papiergeldes schließt sich die Beschwörungder Helena; Faust's Hinabfahrt zu den Müttern, seinEmporsteigen mit dem Dreifuß ist geblieben. Bei derBeschwörungsscene nehmen der Kaiser und sein Hof, auf