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zu Gute. Diese lustig flatternden Fahnen und Fähnchen,die Blumenkränze, das grüne Laub, dazu der heitersteHimmel und der hellste Sonnenschein machen die graueStadt farbig und bunt. Etwas wie Feststimmung liegtals Element in der Lust.
Diejenigen, die zum ersten Male in diesen WagnerischenZauberkreis treten, werden geblendet und betäubt: die Einenglauben den Unsinn des Hexeneinmaleins, die Anderndie tiefsten Weissagungen und Offenbarungen zu hören;Diesen erklingt es wie das wüste Getöse der Bacchantenund Mänaden, Jene wundern sich, daß sich bei dieserMusik die Steine nicht von selbst zusammenfügen, wie beiden Klängen von Amphion's Leier. An Richard Wagnermuß man sich gewöhnen, wie an die Schlacht: Einigebleiben immer Rekruten, die bei dem ersten Walkürenruf:„Hojotoho! Hojotoho! Heiaha! Heiaha!" davonlaufen,Bessere dagegen avanciren zu Tambourmajors und haltenaus, wenn Alle fliehen. Meine Wenigkeit ist ein gelassenerBeobachter, der nicht mehr, wie Goethe bei Valmp vorden Kanonenkugeln, vor der Wagner'schen Musik ein leisesGruseln empfindet, sondern der sich stoisch dahin faßt: da„Tristan und Isolde" zu Ende gekommen sind, so wird auchdas vierabendliche Festspiel „Der Ring des Nibelungen"zu Ende kommen. Den ersten Wagner-Sturm erlebte ichin Weimar, im Junimonat 1870, dem sriedseligsten allerMonde. Der ganze Himmel hing voller Geigen, keinMensch dachte an Krieg, außer der Frage Elsa's an Lohen-grin gab es weder eine orientalische noch eine spanischeFrage. Von Ost und West waren sie zusammengeströmt,den vier sogenannten Mustervorstellungen des „FliegendenHolländers", „Tannhäusers", „Loheygrins", der „Meister-