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ab. Bon der Höhe genießt man eines lieblichen Anblicks.Unten liegt die Stadt, die Thürme der Kirchen, der Schloß-thurm, einzelne stattlichere Gebäude ragen auf; weiterhinin einem großen Halbbogen schließen im Abendroth dunkleWälder und blaue duftige Gebirgslinien den Horizont.Hinter dem Theater steigt mächtig aus Walddunkel aufvorspringender Kuppe der Siegesthurm empor: dem An-denken der siebenundzwanzig Tapferen, die, Söhne derStadt und der Landschaft, im französischen Kriege fielen,ist er gewidmet und den deutschen Siegen. Mir ist derThurm ein tröstliches Zeichen; sollte es auch mit der»deutschen Kunst" und dem „Kunstwerk der Zukunft"nichts sein, immerhin steht da ein Denkmal deutscher Kraftund heldischer Größe. In der Welt, wie sie nun einmalist, hat die Kraft auch ihren Werth. Rechts und linksvor dem Theater sind zwei Restaurationen errichtet: leichtund luftig aus Holz und Leinwand hergestellte Säle, dierechter Hand für die zahlungsfähige Minderheit, die zurLinken für die Genügsameren. Der kluge Wirth hat fin-den Geschmack und den Geldbeutel Aller gesorgt. Bonaußen stellt sich das Theater als ein langgestrecktes Ge-bäude mit vielen Vorsprängen und einem rundlichen Aus-bau, der auf Säulen ruht, dar. Der Raum, den es ein-nimmt, beträgt 3284 Quadratmeter, die Höhe wird 30Meter erreichen. Das ^ Auditorium bildet ein Amphi-theater; steil steigen dreißig Bänke von der Rampe, vorder in der Tiefe sich das Orchester befindet, hinan; dieSitze, Rohrstühle, sind bequem, alle Zugänge leicht. Hinterdiesem Amphitheater stützen zwölf Pfeiler und Säulen die.beiden Galerien: die der Fürsten roth drapirt und darübereine kleine niedrige Obergalerie. Rechts und links spenden