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je fünf, in der Mitte vier Gaskrvnen mit je sechs Brennern,wenn ich im Halbdnnkel richtig gezählt, ihr Licht. Dadie verschiedenen Ränge fehlen, mangelt dem Ganzen jedearchitektonische Mannigfaltigkeit, die Decke drückt aus denRaum. Die außerordentliche Einfachheit der Ausschmückungläßt ihn dürftig erscheinen, eine Augenweide außer derBühne giebt es hier nicht. Uebrigens verspricht das Text-buch: „um die richtige Wirkung des scenischen Bildes zugewinnen, wird die Beleuchtung des Zuschauerraumes soweit vermindert werden, daß während des Aufzugs dasTextbuch unmöglich nachzulesen sein kann." Weder indas Textbuch noch in das gelangweilte Antlitz seiner Nach-barin wird man wahrend der Vorstellung schauen können.Da nun ein gutes Drittel sämmtlicher Scenen in derUnterwelt, in Höhlen oder in Gewitternächten spielen, sokann man ohne Uebertreibung sagen, daß hier die FinsternißAlles mit heiligem Grauen bedecken wird. In diesem Zn-schauerraum ist, wie ich sagte, für die Menge kein Platz:für die Aufführung eines der vier Stücke bezahlt man imAmphitheater 75 Reichsmark; was einer von den hundertSitzen in der Fürstengalerie kostet, weiß ich nicht; dieoberen Galerieplütze sollen für die Bürger Bayreuthsreservirt bleiben, die während der drei Monate Juni,Juli und August den Musikern freie Wohnung gegebenhaben. Was einem gewöhnlichen Theaterpubliknm Reizund Werth verleiht: die Mischung der Stände, der Bil-dungsgrade, der magnetische Strom von Parterre zu Par-quet und hinauf durch die Ränge znm Paradies ist hiergänzlich ausgeschlossen. Im Einzelnen wie im Ganzen,überall tritt uns das Princip der geladenen Gesellschaftentgegen, der ein Festspiel in der Gewißheit vorgeführt