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Schlaf versenkt er sie und bettet sie, die Gepanzerte, aufdem Felsen in den Schatten eines Baumes, wildes Feuerläßt er rings um den Fels auflodern, damit Niemand ihrnahe käme. Mit diesem Feuerzauber schließt das Stück.
Den Grundstoff für den „zweiten Tag der Trilogie"giebt das Volksbuch vom hörnernen Siegfried. Zu denphantastischen und metaphysischen Elementen der beidenersten Stücke gesellt sich als drittes das humoristische. Inder Musik überwiegt das Symphonische. Wegen des Un-rechts, das die Götter begangen haben, indem sie denRheintöchtern das Rheingold nicht wiedergaben, obgleichsie doch im Himmel, auf Erden und in der Unterweltals die Schützer der Verträge und der Gerechtigkeit da-stehen, droht ihnen und ihrer Welt Verderben. Nur einreiner Held kann das Weltall retten, der ohne Schulddurch das Leben geht und den über- wie den unterirdischenMächten durch seine Makellosigkeit überlegen ist. Sieg-fried, Siegmund's und Sieglindens Sohn, ist dieser Held.Der Zwerg Mime hat ihn genährt und erzogen, gleichnach der Geburt des Kindes ist die Mutter gestorben.Mit den Bäumen und den Thieren des Waldes lebt undwächst der Knabe auf. Ein wilder, täppischer Gesell vonunbändiger Kraft, der Welt unkundig, seiner selbst unbe-wußt. Seinen Pflegevater Mime hänselt und verspotteter. Jetzt, wo der Zwerg sich umsonst müht, ihm eineWaffe zu schmieden und die zwei Stücke des Zanberschwertes,mit dem einst Siegmund gegen Hunding und Wotan focht,das einzige Besitzthum Siegfried's, an einander zu schweißen,wird der junge Held vollends ungeduldig: einen Stromvon Schmähreden und Grobheiten gießt er über den un-geschickten Schmied aus. Wer daran Gefallen findet, wird