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hier des Meisters urwüchsige Kraft als Grobian bewundern.Für jeden andern würde die Undankbarkeit und das wüsteGeholter Siegfried's unerträglich sein, wenn man nichthinter der scheinbaren Demuth Mime's Tücke und Verrathahnte. Des Zwerges Absicht ist denn auch, Siegfriedgegen den Riesen Fasner, der in Drachengestalt auf demNibelungenschatze liegt, auszusenden. Nach einer langwei-ligen Scene, Rede- und Antwortspiel, zwischen Mime undWotan, der als Wanderer in die Höhle tritt, erscheintSiegfried wieder, schmiedet sich selbst die Stücke desSchwertes Nothung zusammen, zerschlägt den Ambos undstürmt jauchzend in den Wald hinein, um das Fürchtenzu lernen: eher, hat ihm Mime vorgelogen, dürfe er ihnnach seiner Mutter Rath nicht in die Welt senden. —Im zweiten Akt erscheinen Alberich und Wotan vor Fafner'sHöhle; Alberich in der Hoffnung dem Drachen den Ringzu entwenden, Wotan, um zu schauen, was sich ereignenwird. Mime, dein Bruder, sagt er zu Alberich, führteinen starken Knaben her, Fasner zu bestehen; wecke undwarne doch den Drachen, vielleicht läßt er dir den Schatz.Aber auf Alberich's Warnung antwortet Fasner niit einemGähnen. So wird er denn, wie es sich gebührt, in dernächsten Scene von Siegfried getödtet. Ein Waldvögleinräth dem Sieger in die Höhle zu gehen und sich desHortes, des Tarnhelms und des Ringes zu bemächtigen.Inzwischen kommen Alberich und Mime herangeschlichen,um zu sehen, ob sie an der Beute nicht theilhaben können.Aber als ihnen Siegfried mit dem Schwert, dem Tarn-helm und dem Ringe aus der Höhle entgegen schreitet,entfliehen sie eiligst. Wieder erhebt das Waldvögleinseine Stimme, um den Helden vor Mime Zu warnen, der