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getheilten Mysterienbühne angemessen dargestellt werden.Aus der Tiefe der Welt wächst die Weltesche durch alledrei Stockwerke der Bühne. Unten rothflammend, imphantastischen Dunkel liegt Nibelheim, enge Schluchtenführen hinauf nach der blumigen Erde, die halb als Wiese,halb als Wald erscheint, licht über dem Wipfel der Eschein den Wolken baut sich Walhall auf. Auf den Wurzelnder Esche sitzend, redet Erda mit Wotan. Oben auf demhöchsten Gipfel der Erde, von dem dunklen Wipfel derEsche beschattet, ruht Brünnhilde, vom Feuersee umwogt.Wenn die Dekoration der ersten Seene im „Rheingold"sich gewandelt, stellt die Bühne sich dreigetheilt dar. Aufdem mittleren Raum ruhen Wotan und Fricka: über ihnenschimmernd in purpurnen Morgenwolken ragt die Walhalla:in Bayrenth war sie durch ein Dutzend Steine, die wiedie Leichensteine eines jüdischen Kirchhofes oder wie dieBerliner Normaluhren aussahen, angedeutet. Die Wal-halla ist eine offene mit Tannzweigen geschmückte Halle aufröthlich schimmernden Stufen. Auf dem mittleren Raumder Bühne findet die Verhandlung der Götter mit den Riesenstatt; von ihm aus schwingt sich stolz und steil und breitund prächtig die Regenbogenbrücke nach Walhalla; vonihm aus sehen wir Wotan und Loge durch die Schluchtnach Nibelheim hinunterklimmen. Wer vor einem solchenGesammtbilde der Welt den Sinn des Wagnerischen Fest-spiels nicht begriffe, dem wäre freilich nicht zu helfen,aber Niemand soll behaupten, daß man vor den BayreutherOperndecorationen diesen Zusammenhang der Welt ahnenkann. Bei der Dreitheilung der Bühne fiele zugleich derstörende Zwischenvorhang weg, den Wagner durch Nebelersetzt: als ob wir Zuschauer die Störung nicht empfänden,