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ich nicht nur den Dramen Klein's, es ist eine Ehren«Pflicht der Bühnen, einen Versuch mit ihnen zu wagenund sich durch ein erstes Mißgeschick nicht abschrecken zulassen. Die Sammlung dieser Werke eröffnet ihnenwenigstens zu dem Lesepublikum einen breiten Weg; zuerstsollten die modernen dramatischen Dichter ihre Aufmerk-samkeit, ihr Studium hierher wenden. Es ist etwas wieein Nibelungenschatz für sie darin. Allen aber, denen derhistorische Sinn nicht versagt ist, die gern vergangenenGestalten und Geschichten nachgehen und dem Spiel derromantischen Phantasie willig Auge und Ohr leihen,sprudelt hier eine reiche Quelle der Freude, der Erhebungund der tragischen Läuterung. In erhabener Weise ver-kündigt sich hier das großartige Weltgeschick.
Franz Grillzmrzrr'« iImmniMe NiMmW».
Von jeher hat das Landschaftliche, die Stammes-eigenthümlichkeit in unserer Dichtung ihr Recht behauptet.Selbst die Größten haben sich diesem Banne nicht ganzentziehen können. In Lessing wird man leicht den nord-deutschen, kritischen Zug, in Goethe süddeutschen Frohsinnin dem jungen Goethe sogar eine starke Frankfurter Aderherausfühlen. Minnelied und Meistergesang sind nichtüber den Thüringer Wald nach Norden vorgedrungen, voneinzelnen versprengten Trümmern ist natürlich abzusehen;dagegen hat Reineke Fuchs seine zweite Heimath inNiedersachsen gefunden, ist das protestantische Kirchenlied