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Vierter Band
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Die englische Litteratur der Restauration-epoche.

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und Lastern der sie umgebenden Gesellschaft zu schmeicheln. DieZahl der hierher gehörigen Poeten und Stücke war Legion, nurwenige, die sich über die Durchschnittslinie erhoben, sind hierbesonders zu nennen. George Etherege, geboren 1636, ge-storben 1694, einer der lustigen Gentlemen vom Hof Karls II.und eine Zeitlang britischer Geschäftsträger beim deutschenReichstag zu Regensburg, eröffnete den Reigen bald nach derRestauration mit den Lustspielen: „Die Liebe in der Tonne"(„I-ovs in s tud", London 1664) und „Der Mann nach derMode" (,,4üe inÄU ok moäö or 8ir UopliiiZ Uluttsr", ebendas.1676), Stücken, in denen die lustige und gefällige Seite der neuenArt, das Leben anzuschauen und zu genießen, mit unleugbaremGeschick hervorgekehrt war. Neben Sir Etherege that sich eineSchriftstellerin unter den frühsten Repräsentanten des sitten-losen Sitteülustspiels hervor, Frau Aphra Behn, eine in denLondoner Lebenskreisen vielgenannte abenteuerliche Persönlich-keit. Geboren 1642 als Aphra Johnson, war sie in früher Jugendmit den Ihrigen nach Westindien gekommen, führte hier ein phan-tastisch wechfelvolles Dasein und scheint nachmals in der Novelle„Prinz Oronoko" eigne Erlebnisse geschildert zu haben. Heim-gekehrt, heiratete sie einen holländischen Kaufmann Behn, mitdem sie nicht glücklich lebte. Sie nahm dafür ihren vollen An-teil an dem Genußtaumel der Zeit Karls II. und gelangte durchihre Liebeshändel ebenso wie durch ihr litterarisches Talent zuRuf. Um 1671 begann sie für die Bühne zu schreiben und setzte- diese Thätigkeit bis zu ihrem 1689 zu London erfolgten Todfort. Sie versuchte sich in ernsten Dramen, errang aber dochihre Haupterfolge mit Komödien, darunter „Sir PatientFanch" (zu welchem Molieres „LIsIsüs imaAiimirs" Pate stehenmußte), „Die Cityerbin" („Ulm oit^-boirsss'h und „Derglückliche Zufall" („Iks olmnes or au g.1äsrir>Lii'8tmrKmii"), die an Frivolität und frecher Indezenz mit denStücken der Männer des Tags wetteiferten.

Für das hervorragendste Talent der ganzen Richtung galtWilliam Wicherley, als Sprößling einer aristokratischenFamilie 1640 zu Eleve in Shropshire geboren, während derRevolution in Frankreich erzogen, nach der Restauration inLondon und in mannigfacher Verbindung mit dem Hof Karls II.lebend. Dennoch gelang es ihm nicht, sein Glück in der Weisezu machen wie Viele seiner Genossen; er geriet in seinen Mannes-