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essen zu Mittag bei mir. — Besuch von Baron Werneraus Berlin. — Dann von Graf Schulenburg, der abernur kurze Zeit bleibt, weil der Fürst Metternich kömmt,und mich über die neuesten Nachrichten aus Morea aus-führlich instruirt. — Nach 9 Uhr zu Bette, und gut ge-schlafen. *
Den 28., Sonntag. Um 9 Uhr in die Stadt, und zumFürsten. Lektüren und Gespräche über die griechischen An-gelegenheiten, bis halb 12 Uhr. — Um 1 Uhr heraus-gefahren. Ein sanfter Regen kühlte sehr angenehm dieLuft, und löschte den Staub. — Ich vollendete heute einewichtige Arbeit, die wegen der Bedrängnisse unsererHandelsschiffahrt im Archipelagus zu ergreifendenMaßregeln betreffend. — Abends Besuch von Graf Bern-storff, und dann von Graf Schulenburg bis 9 Uhr. —Die Nacht war Anfangs unruhig, wurde nachher gut; aberdie Schmerzen weichen nicht.
Den 29., Montag. Heute hat es fast den ganzen Taggeregnet. Ich fuhr um 9 Uhr in die Stadt, und machtedem Fürsten meinen gestern erwähnten Vertrag. Dannarbeitete ich von 11 bis halb 4 Uhr in der Stadt, fuhrzum Essen mit Baron Werner heraus; hatte nachher Be-such von Sardagna und Parish; dann Konferenz mitPilat, war übler Laune, ängstlich, beklommen; ging um9 Uhr zu Bette. — Hatte eine ganz vortrefflicheNacht.
Den 30., Dienstag. In Weinhaus geblieben, viel ge-arbeitet. Bei Wellesleh's gegessen. Das Projekt vonCoch-rane's Expedition beschäftigt uns lebhaft. — Abendsschickt mir der Fürst für Paris bestimmte Depeschen. —Um 9 Uhr zu Bette, gute Nacht.
Den 31., Mittwoch. Das Erwachen war angenehm.