Band 
Vierter Band.
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Arbeit fortsetzen, ward aber während eines großen Theilsdes Tages durch das Geschäft, Weihnachtsgeschenke fürmeine zahlreiche Familie zu bereiten, sehr zerstreut, undmachte keine sonderlichen Fortschritte, ob ich gleich — außereiner halben Stunde Fürst Schönburg — alle Besucheabweisen ließ. — Um halb 10 Uhr legte ich mich zu Bette,wachte, und schlief abwechselnd, und mußte zufrieden sein.

Den 24., Sonnabend. Früh hatte ich Besuche von Hof-rath Brenner und Fürst Hatzfeldt. Dann ließ ich michvor aller Welt verläugnen, und schrieb — nur eine kleinehalbe Stunde währte mein Essen — bis 8 Uhr Abends,wo ich mein Mémoire, obgleich noch nicht ganz kopirt, alsbeendigt betrachten konnte. — In der Zwischenzeit hatteich die Satisfaktion, meinen Leuten durch Weihnachts-geschenke aller Art Freude zu machen. Gegen 10 Uhr gingich zu Bette, in äußerst reger Stimmung, zum Schlafwenig geneigt, der mich denn auch nicht sonderlich suchte.— Im Ganzen muß ich diesen Tag, oder vielmehr dievergangenen drei Tage unter die glänzendsten meinesjetzigen Lebens zählen.

Den 25., Sonntag. (Erster Weihnachtstag.) Frühaufgewacht und aufgestanden. Um 11 Uhr die Schrift voll-endet, mit der ich dann gleich zum Fürsten fuhr, wo ichmit Baron Münch bis nach 1 Uhr blieb. Dann besuchteich den englischen Botschafter, der unpäßlich war, und kamum halb 4 nach Hause. — Abends las ich dem Dr. Pfeil-sch iffter eine freundschaftliche Lektion über die Führungseines Journals — und seine eigene. Ich ging um halb10 Uhr zu Bette, und hatte vielen und guten Schlaf.

Den 26., Montag. Früh Baron Hormayr, GrafSenfft. — Um 11 Uhr zum Fürsten. — Gespräche mitihm, und Graf Sedlnitzky. — Um halb 2 Uhr nach