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Abend brachte ich mit dem Rulhières zu, und ging um 10sehr ruhig zu Bette.
Den 13., Montag. Um 6 Uhr fing ich an zu lesen,und um halb 8 stand ich auf. — Das Bulletin über dengestrigen Tag des Kaisers wirkte auf mich als im höchstenGrade beunruhigend. — Ich fuhr um halb 11 Uhr zumFürsten, und hatte zwar die ganze Pein der widersprechen-den Gerüchte und Meinungen zu verschlucken, die in solchenFällen unvermeidlich sind. Dagegen aber auch die nichtgeringe Beruhigung, den Fürsten auf jedes mögliche Un-glück vollkommen vorbereitet, und wenigstens seiner Sacheauf alle Fälle gewiß zu finden. — Dies ist ein Großes,ja im Grunde, alle persönlichen Affektionen bei Seite ge-setzt, das Größte! — Um 2 Uhr kam ich nach Hause, undwar weit besser gestimmt, als ich diesen Morgen erwartethatte. Abends Besuch von Graf Schulenburg. DieNacht wie gewöhnlich, d. h. im Ganzen sehr gut. BonSchmerzen fühlte ich seit einigen Tagen nichts mehr.
Den 14., Dienstag. Früh Morgens wieder nichts alsAlarm. Der Kaiser hatte sich in der vorigen Nacht ad-ministriren lasten.— Marquis Paulucci, der um 9 Uhr,von dem Fürsten selbst dazu aufgefordert, zu mir kam, umsich mit mir über seine künftigen Verhältnisse zu unterhal-ten, sprach vom Zustande des Kaisers, als wenn er ohneHoffnung wäre. Um 11 Uhr fuhr ich zum Fürsten; danahm alles eine mildere Gestalt an, obgleich die wesent-liche Gefahr Niemand läugnete. Zu Mittage kam derKourier Profette aus Petersburg. Der Fürst mußte zueiner Konferenz. Ich fuhr nach Hause, aber um halb 2wieder hin, und las in seinem Kabinet den größten Theilder Expedition vom 6. März, eher guten als bösen In-halts. — Um 3 Uhr kam der Fürst zurück; ich blieb noch