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Dm 12., Mittwoch. Um 11 Uhr zum Fürsten. Wirerwarteten mit Ungeduld die Ankunft eines Kouriers anTatischesf. — Bis dahin Stillstand. Ich war um 1 Uhrwieder zu Hause. Arbeitete bis 5. Aß dann beiWelles-ley's, kam um 7 Uhr nach Hause, hatte einen langenBesuch von Clam, der morgen wieder nach Preßburg reist.Ging um 10 zu Bette.
Den 13., Donnerstag. Ich fühlte gleich beim Erwachenwieder meine Beklemmung, blieb daher bis nach 10 Uhrim Bette; das Uebel verlor sich wieder, und ich befandmich den Tag hindurch völlig wohl. — Der russische Kou-rier war angekommen. — Von 11 bis 1 Uhr zum Fürsten.Noch beim Essen schickte mir dieser das Konzept einer De-pesche nach Konstantinopel, an welcher ich unausgesetzt, undvon Niemanden unterbrochen, bis 9 Uhr arbeitete.
Den 14., Freitag. Um 11 Uhr zum Fürsten. Mit ihmgearbeitet an der Expedition eines eigenen Kouriers nachKonstantinopel. —■ Ankunft der türkischen Post vom 25. —Schreiben an den Jnternuncius durch den Kourier. — Be-such von Wellesley. — Abends langer Besuch von Pilat.
— Fürst Wittgenstein nimmt Abschied vor seiner Abreisenach Darmstadt. — Um halb 9 Uhr Graf Wimpffen, dernach Konstantinopel geht. Um 10 Uhr zu Bette.
Den 15., Sonnabend. Langes Gespräch mit Belio.Von 11 bis 1 Uhr beim Fürsten. — Von 3 bis 5 beiLady Wellesley. Ein sehr interessanter Abschiedsbesuch!
— Dann mit großem Appetit gegessen, wie ich mich dennüberhaupt heute sehr wohl befand. Nachher gearbeitet, undvon 8 bis 10 Besuch von Graf Schulenburg.
Den 16., Sonntag. Besuch von Rothschild.— Dannblieb ich bis 7 Uhr zu Hause, fuhr nach Weinhaus, woich, obgleich das Wetter immer noch unsicher und stürmisch
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