Band 
Vierter Band.
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schloß ich vor dem Essen meine türkische Expedition. —Abends Besuch von Rezenda, Graf Stollberg, unddann — Gräfin Fuchs, die mit den beiden Prinzessinnenvon Kurland kam, um mich in der Tiefe ihrer Noth zuRathe zu ziehen. — Dies war eine traurige Konferenz,und die natürlich zu keinem sonderlichen Resultat führenkonnte. — Das Wetter besserte sich, doch war es heutenoch sehr kalt.

Den 4., Donnerstag. Von 9 bis halb 12 Uhr Roth-schild, der mir die Parish-Fries'sche Katastrophe ausführ-lich erläutert. — Dann beim Fürsten; um halb 2 nachWeinhaus. Der erste warme Tag! Mit Appetit gegessen;nachher einige Drohungen arthritischer Beschwerden; gehenaber bald vorüber. — Abends langer Besuch von Clam.— Um halb 11 zu Bette; gut geschlafen.

Den 5., Freitag. Um halb 11 ausgefahren. Gesprächmit Graf Mercy. Dann bis 12 Uhr beim Fürsten. Dannnach Weinhaus gefahren; das Wetter weniger gut alsgestern, und unsicher. Um 3 Uhr in die Stadt zurück. —Nach dem Essen ein eben nicht angenehmer Besuch vonRezenda. — Abends gelesen; um 9 Uhr vom FürstenDepeschen aus Paris und London erhalten.

Den 6., Sonnabend. Ein unruhiger und unangenehmerTag! — Um 11 Uhr zum Fürsten. Ein englischer Kouriervom 27. giebt Anlaß zu abermaliger Erörterung fatalerFragen. — Gespräch und Erklärung mit Rezenda. —Bei Hatzfeldt gegessen mit den Prinzessinnen von Kur-land. — Um 6 Uhr müde und mürbe zu Hause gekom-men, und sogleich meine Zuflucht zum Bette. Aber auchhier mußte ich noch Gespräche mit der Gräfin Fuchs undmit Clam bestehen. — Doch war die Nacht über Erwar-tung gut.