Band 
Vierter Band.
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seinen Dank für meine Mitwirkung zu Anstellung seinesSohnes überbrachte. — Bis 10 Uhr gearbeitet.

Den 10., Mittwoch. Nach einigen Regentagen war end-lich heute ziemlich schönes und warmes Wetter. Ich eiltezum Fürsten, um meine Geschäfte mit ihm abzuthun, undwar wirklich so glücklich, um 1 Uhr nach Weinhaus fahrenzu können, wo ich Verabredungen und Anordnungen mitverschiedenen Ouvriers traf. — Nachmittag und Abend ver-flossen sehr ruhig, so daß ich meine Arbeit (die Noten)bis 10 Uhr ungehindert fortsetzen konnte.

Den 11., Donnerstag. Abermals Regen bei ziemlichwarmer Luft. — Von 11 bis 1 beim Fürsten. Danneinen Besuch bei der Gräfin Gallenberg, die seit einpaar Tagen die Wohnung über mir bezogen hat. Nachdem Essen befand ich mich einige Stunden sehr unwohl;Ziehen in den Beinen, Rückenschmerzen, und große Mattig-keit. Ich wollte um 7 zu Bette gehen; ein Zufall hindertemich daran und das war gut; denn gleich darauf fühlteich mich besser, arbeitete nun bis 10 Uhr, und endigtedie Noten zu der russischen Depesche; eine nicht geringeArbeit!

Den 12., Freitag. Besuch von dem Professor Gruit-huysen aus München. — Um 11 Uhr zum Fürsten. —Um 1 Uhr nach Weinhans. Wohlgefallen an den jetztbeinahe vollendeten kleinen Verbesserungen am Hanse undGarten. — Gewitter. Um 4 Uhr in die Stadt. — Nach-mittags Besuch von Hormayr, baierschen LegationsrathGasser, Vicomte Rezenda, der morgen nach Londonreist. — Um halb 10 zu Bette, und gute Nacht.

Den 13., Sonnabend. Um halb 10 Uhr Botschaft vomFürsten. Ich erwartete wichtige Neuigkeiten aus der Tür-kei. Es war nur ein Kourier aus London und Paris,