Band 
Vierter Band.
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auf welchen der Fürst großes Gewicht legte. Lektüre derDepeschen bis 1 Uhr. — Bis 4*4 gearbeitet. Der Himmelbewölkt sich schwer. Mein Entschluß, diese Nacht in Wein-haus zu schlafen, stand aber zu fest; ich aß bei Sir HenryWellesley, und fuhr um 6 Uhr nach Weinhans, wo ichim stärksten Regen ankam. — Ich nahm meine Parthie,arbeitete bis gegen 10 Uhr, unv hatte nachher eine —zwar mit den gewöhnlichen Einschnitten versehene, dochangenehme Nacht.

Den 14., Sonntag. (Pfingstsonntag.) Ich erwachtesehr früh, und wünschte mir Glück, hier zu sein. DerMorgen war heiter, obgleich kalt; der Anblick des Gar-tens gewährte mir großen Genuß. — Um 10 Uhr, alsich eben in die Stadt fahren wollte, Besuch von Roth-schild. Er fuhr mit mir. Ich — zu der Herzogin vonSagan, die ich seit sieben Jahren nicht gesehen hatte.Von da zum Fürsten. Konferenz mit Wellesley in Folgeeines ihm zugekommenen Londoner Kouriers. — DannAbschiedsbesuch bei Fürst und Fürstin Hatzfeldt, die mor-gen auf sechs Monate Wien verlassen. Von 2 bis 3 GrasSchnlenburg. — Nach Weinhaus zurück. — In man-nichsaltigen Geschäften bis halb 10 Uhr. Sehr gut ge-schlafen.

Den 15., Montag. (Pfingstmontag.) Um 7 Uhraufgestanden. Kalter Regen. Ankunft der türkischen Postvom 25. April. — Um halb 12 in die Stadt. Bis halb2 Uhr beim Fürsten. Um 2(4 Uhr nach Weinhaus zurück.Besuch von Wellesley. — Abends langer Besuch vonSchulenburg.

Die Fortschritte der Vegetation sind so langsam, daßnoch an keinem Akazienbaum ein grünes Blatt sichtbarist.