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Dm 16., Dienstag. Um 11 Uhr in die Stadt. Man-nichfaltige kleine Arbeiten; nichts Unangenehmes. Es warein guter Tag; die Chancen des Friedens steigen auch imOsten. — Um 3 Uhr nach Weinhaus. Bis 10 Uhr un-gestört, und sehr fleißig geschrieben.
Den 17., Mittwoch. Ich schrieb bis nach 11 Uhr anmeinen Briefen für die türkische Post; als ich nach derStadt fuhr, wußte ich noch nichts als was diese Briefeenthielten; als ich aber in das Zimmer des Fürsten trat,ward ich mit den glücklichen Neuigkeiten aus Kon-stantinopel vom 5. Mai empfangen. Ende aller Sorgen!— Bis halb 2 Uhr beim Fürsten. Dann für den mor-genden Beobachter die großen Neuigkeiten redigirt. — Um4 Uhr nach Weinhaus. — Kurze Besuche von BaronStahl und seinem Sohne, Hormayr rc. — Um halb8 Uhr meine Pakete für die türkische Post nach Weinhausgesendet. Um halb 10 zu Bette.
Den 18., Donnerstag. Um halb 11 Uhr in die Stadt.Langes Gespräch mit Stürmer. — Bis 1 Uhr beim Für-sten. — Dann bis 3 zu Hause; dann nach Weinhaus. —Abends Besuch vom Prinzen von Hessen. Der wohl-thätige Effekt der gestrigen Nachricht entwickelt sich immermehr in mir, durch ein Gefühl von Sicherheit, Heiterkeitund Ruhe. Um 9 Uhr zu Bette.
Den 19., Freitag. Um 10 Uhr in die Stadt. ZumGärtner Held in der Vorstadt. Von da zum Fürsten.Alles geht gut. Von 1 bis 4 Uhr zu Hause geschrieben(an Lebzeltern). In Weinhaus gelesen. Guter Abend;um halb 10 zu Bette, und sehr gut geschlafen.
Den 20., Sonnabend. Um halb 11 in die Stadt. Kou-rier aus Petersburg vom 9. (äußerst erfreulichen Inhalts,Komplement der guten Nachrichten aus Konstantinopel).