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war ein prachtvoller Sommertag. Die Schönheit des Gar-tens vermehrt durch den Reiz des Gesanges meiner Nach-tigallen, die nie so spät noch geschlagen hatten; der Gar-ten selbst ein wahres kleines Feengemälde. — Ich beschloßnicht in die Stadt zu fahren. Ich arbeitete an dem bio-graphischen Artikel des Fürsten Metternich, nachher aneinem Aussatz über das wiedererwachte Griechen-Fieberin Europa. Abends um 7 Uhr hatte ich einen Besuch vondem würtembergischen Gesandten Gremp, und dann vonPilat. Arbeitete bis 10 Uhr.
Den 13., Dienstag. Nach einer mittelmäßigen Nacht umhalb 7 aufgestanden. Bei einem göttlichen Morgen aufmeinem Gartenbalkon gefrühstückt. Um halb 8 nach Hietzing,um dort die Pflanzensammlung des Baron Karl Hügelin Augenschein zu nehmen. Um 10 Uhr in die Stadt.Von 11 bis 12 Uhr beim Fürsten. Um halb 2 nach Wein-haus. — Temperatur 22 Grad. — Nach dem Essen un-gestört, aber etwas matt gearbeitet und gelesen. Um
10 Uhr zu Bette.
Den 14., Mittwoch. Nach einer sehr guten Nacht gegenhalb 7 Uhr ausgestanden, und abermals einen herrlichenMorgen genossen. Ankunft der türkischen Post. Beschlossendie Stadt nicht zu besuchen. — Arbeiten und Lektüren bis5 Uhr Nachmittags. Ein heißer Tag. Thermometer bisauf 23. — Abends Besuch von Pilat, Belio, GrafStrassoldo, Graf O'Donnell.
Den 15., Donnerstag. Um 10 Uhr in die Stadt. Um
11 Uhr zum Fürsten. Um 4 Uhr bei dem französischenBotschafter gegessen, mit dem größten Theil des Corpsdiplomatique, dem Fürsten Metternich, Graf Sedl-nitzky rc. Um halb 7 nach Weinhaus. Kurze Besuche