Band 
Vierter Band.
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von Oberst Kavanagh, und Hofkanzler Stahl. Ziemlichschlechte Nacht.

Don 16., Freitag. Um 6 Uhr aufgestanden. Bis nach10 Uhr gearbeitet. Um 11 Uhr beim Fürsten. Lektüremehrerer Depeschen. Regen und Gewitter. Um 1 Uhr An-kunft des Kouriers Heyde aus Petersburg, mit sehr inter-essanten Depeschen. Um 4 ül)v nach Weinhaus. Ich be-fand mich sehr unwohl bis gegen Abend. Langer Besuchvon Belio. Verhandlung verschiedener wichtiger Gegen-stände. — Von 8 bis 10 geschrieben.

Den 1?., Sonnabend. Um 10 in die Stadt. Von 12bis 2 beim Fürsten. Dann zu Hause meine türkische Ex-pedition geendigt. Als ich um 4 Uhr herausfahren wollte,fiel mir Gagern's eben erschienener Antheil an der Po-litik in die Hände, und ich las dieses Buch, worin meinName häufig, und nicht ohne Ehre vorkömmt, fast ganzdurch. Abends schrieb ich an Münch rc.

Den 18., Sonntag. Der vorgestrige Gewittertag hattedas Wetter sehr zerstört; der Thermometer stand auf 10.Ich befand mich weniger wohl, als gestern; ftrhr um 9 Uhrin die Stadt, um einen Abschiedsbesuch von Rothschildanzunehmen, der für den Sommer Wien verläßt. — Um1 Uhr in Weinhaus. — Abends Besuch von O'Donnellund Pilat. — Gute Nacht.

Dm 19., Montag. Nach einer kalten, regnichten, stür-mischen Nacht ein trauriger Morgen — und einer derbösesten Tage; Regen und Sturm bei 9° Thermometerunausgesetzt bis in die Nacht. Ich fuhr um 10 Uhr indie Stadt, und hatte ein langes Gespräch mit Belio.Dann brachte ich eine Stunde beim Fürsten zu, und fuhrgegen 2 Uhr nach Weinhaus zurück. — Beschäftigte mich