seine junge Frau präsentirte, Schulenburg, und beideHügel.
Den 12 ., Mittwoch. Die Luft hatte sich abgekühlt, undich befand mich recht leidlich. Ich fuhr um 8 Uhr in dieStadt, und zwar gleich zum Fürsten, bei dem ich bis 10blieb, wo er zum Kaiser nach Laxenburg fuhr. — Gleichdarauf kam Wellesley, und theilte mir, in Abwesenheitdes Fürsten, eine aus London erhaltene Depesche (über diebrasilianischen Dekrete) mit. Hierauf fuhr ich nach Wein-haus zurück, schrieb bis gegen 4 Uhr Briefe, aß dann mitKapitain Spencer und anderen Engländern bei Welles-ley. Der Prinz Philipp kam, um bei seiner bevorstehen-den Abreise nach Moskau von mir Abschied zu nehmen. —Dann hatte ich einen langen Besuch von Graf Schulen-burg.
Dm 13., Donnerstag. Um 9 Uhr in die Stadt. An-kunft des jungen Metternich. — Prinz von Hessen —Erzherzog Ferdinand. — Nachrichten aus Rio-Janeiro.— Um halb 2 nach Weinhaus zurück. Schmerzen in denBeinen, und Unbehaglichkeit. — Besuch von Schlegel undOberst Kavanagh. Große Müdigkeit. Früh zu Bette. —Der erste Theil der Nacht aber sehr böse.
Dm 14., Freitag. Ich fuhr nichts desto weniger um9 Uhr in die Stadt, und blieb auf der Staatskanzlei bisgegen 2. Die türkische Post vom 25. war angekommen.Ich las die Hauptdepeschen mit Stürmer und Brenner.Meine Gespräche mit dem Fürsten waren durch einen sehrlangen Besuch des Erzherzogs Ferdinand unterbrochen.Unterhielt mich mit Lebzeltern, Graf Sedlnitzky, Tet-tenborn. Endlich konnte ich nicht mehr, fuhr nach Hause.Dann bei einer gräulichen Hitze nach Weinhaus, wo ichganz erschöpft ankam. Ich verlegte sogleich mein Mittag-