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Dm 25., Freitag. (St. Louis.) Um 7 Uhr abgefahren,Herrlicher Morgen. Voller Genuß der schönen Gegend.Um 10 Uhr in Salzburg. Hier war, oder schien mir,die Hitze den ganzen Tag fast unerträglich. Unterdessenschrieb ich bis auf den Abend, hatte Besuche vom Post-meister, Graf Welschberg, dem Polizeikommissar; aß um3 Uhr mit ziemlichem Appetit. Das Kind befand sich wohl;und noch ging alles nach Wunsch. — Gegen 8 Uhr gingich zu Bette; fand für die Hitze des Tages keinen Ersatzin der Nacht; sie war unruhig, wie alle, die ich je indieser Stadt zugebracht habe. Türkische Musik zu Ehrendes Erzherzogs Reg nier — Lärm von Wagen und Po-stillons — der mörderisch harte Schlag der viel zu nahenThurmuhr rc. rc. Ich erneuerte daher das bereits mehrals einmal mir selbst gethane Gelübde — ohne dringendeUrsache nie wieder in der Stadt Salzburg überNacht zu bleiben.
Den 26., Sonnabend. Um 7 Uhr fuhren wir Alle ab.Die ersten Posten waren so genußreich als möglich. Nach-her ward die Sonnenhitze wieder sehr mächtig, doch meisttemperirt durch einen kühlen Wind. Fühlbarer Kontrastmit dem von der Sonne durchglühten Thurm, das Gol-dene Schiff zu Salzburg genannt! — In Werffen be-gegnete ich dem von Gastein zurückkehrenden Grafen Mont-gelas. Um eine kleine halbe Stunde verfehlte ich zuSt. Johann den Erzherzog Johann, dessen Quartier imSchlosse zu Gastein ich bezog. — Ungefähr um 5 Uhrkam ich zu St. Johann an, und war recht froh, wegenMangel an Pferden hier bleiben zu müssen. Denn derAufenthalt gefiel mir über die Maßen; das Haus war kühlund still. Ich aß mit dem besten Appetit, und hatte einevortreffliche Nacht.