Band 
Vierter Band.
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Den 27 m Sonntag. Um halb 7 Uhr aufgebrochen. Um12 Uhr zu Hof-Gastein. Die Sonne schien wieder sehrheiß; aber schon vor Mittag kündigten viele Wolken inden Gebirgen, und ein paar Windstöße eine nahe Ver-änderung des Wetters an. Ich kam jedoch glücklich, undohne irgend eine unangenehme Störung um 2 Uhr imBade an, wurde von Dr. Storch mit gewohnter Freund-lichkeit empfangen, und fand im Schlosse mein ganzesvorjähriges Quartier, nebst allem, was ich sonst für meinzahlreiches Gefolge bedurfte. — Bereits in Salzburg hatteich erfahren, daß Frau von Humboldt aus Berlin sichhier befand. Eine Stunde nach meiner Ankunft machte ichihr einen Besuch, und fand sie mit zwei ihrer Töchter, derunverheiratheten Karoline, und Frau von Hedemann.Um 5 Uhr aß ich,, und als es finster ward, ging ich zuBette, las, suchte bald einzuschlafen, hatte aber eine mittel-mäßige Nacht (unter anderem den gewissen bösen Traumvon Berirruug an unbekannten Orten, der mich seit Jahrund Tag wenigstens, regelmäßig in 4 oder 6 Wochen ein-mal heimsucht).

Den 28 M Montag. Beim Erwachen sah ich alles ummich her in Nebel und Regen gehüllt. Das schöne Wetterhatte gerade so lange ich es zur Reise brauchte. Stich ge-halten. Hier war mir weniger daran gelegen. Nach einerlangen Unterredung mit dem Dr. Storch nahm ich um10 Uhr mein erstes Bad, blieb aber, nach Vorschrift,nur eine Viertelstunde drin, bei 28° Wärme. Nachherlegte ich mich wieder zu Bette, und blieb bis 12 Uhr lie-gen. — Dann beschäftigte ich mich durch den ganzen trü-ben und regnichteu Tag mit meinem litterarischen Jour-nal (d. h. dem Journal meiner mannichfaltigen Lektüren),dem ich neuerlich eine große Ausdehnung gegeben habe;