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Septemb er.
Den 1 M Freitag. Um 7 Uhr das fünfte Bad. Andiesem ganzen Tage habe ich niemanden gesehen als denDoktor, und meine guten Hausleute. Das Wetter warmilde und schön. Mehrere Stunden saß ich im Freien.Der Tag wurde übrigens zwischen der Revisionsarbeit undmeinen historischen Studien vertheilt. Ich befand michwohl, bis aus den fast gänzlichen Mangel an Eßlust. Sonstgefiel mir das tiefruhige und einsame Leben nicht sehr. Um9 Uhr zu Bette.
Den 2., Sonnabend. Briefe aus Wien, ohne irgendeine bedeutende Neuigkeit. — Sechstes Bad. — AnFürst Metternich geschrieben, und eine Estaffette nachSalzburg expedirt. — Dann, weil das Wetter zu kühlwar, in der Stube meine gewöhnlichen Arbeiten zur Handgenommen, und bis 4 Uhr fortgesetzt. — Gleich nach demEsien auf den Platz, wo der Pircher'sche Tempel steht;diese Fußpromenade ging über meine Erwartung gut vonstatten. — Dann mehrere Stunden bei Frau von Hum-boldt. — Die Nacht war unruhig, und ich fürchte, guterSchlaf ist das, was ich am wenigsten hier zu hoffen habe.
Den 3., Sonntag. Um 7 Uhr das siebente Bad. —Briefe nach Wien geschrieben. — Meine Studien fortge-setzt. — Die Luft war so kühl, daß ich auf dem Platzeüber dem Wasserfall nicht sitzen konnte (zwischen 15 und16), sondern in die Kegelhütte wanderte; dies ist jedochdas für mich wünschenswürdigste Wetter. — Ich sah nie-manden, als gegen Abend Professor Hornschuh, der mireinen Abschiedsbesuch macht. — Bis halb 9 gearbeitet.Bessere Nacht.