Band 
Vierter Band.
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Den 4., Montâg. Um 8 Uhr das achte Bad. — Dergrößte Theil des Tages mit meinen Studien zugebracht.Nur um 2 Uhr saß ich ungefähr anderthalb Stunden imFreien; die Luft war aber so kühl, daß die Sonne mirwohlthat. Um 5 Uhr gegessen. Nachher bis nach 8 Uhrbei Frau von Humboldt. — Abends erhielt ich mehrereBriefe von Wien.

Den 5 M Dienstag. Nach einer recht guten Nacht um7 Uhr das neunte Bad. — Hierauf Briefe und Zeitun-gen gelesen, und nach Wien geschrieben. — Dann wiederzu meinen eigentlichen Arbeiten und Lektüren. — DasWetter war sehr angenehm, so daß ich ein paar Stundenim Freien sitzen konnte. — Nach dem Essen schloß ichmeine Briefe, und hielt mich dann ein paar Stunden beiFrau von Humboldt auf.

Den 6., Mittwoch. Um 7 Uhr das zehnte Bad.Briefe und Zeitungen aus Wien, Salzburg, Jschl rc. —Den ganzen Tag gearbeitet; niemand gesehen als Herrnvon Frank-Negelsfurt, Kaiserlichen Legationssekretairzu Madrid, der gestern hier in's Bad gekommen ist. Küh-les und angenehmes Wetter. Thermometer 14. — Bis10 Uhr Abends geschrieben.

Den 7., Donnerstag. Um 7 Uhr das elfte Bad. DieSache geht nach Wunsche. Ich bin völlig schmerzensfrei.Das Bad greift mich auf keinem Punkte an. Das Wetterist so, daß ich mir es nicht besser gemacht hätte, wenn ichselbst Herr darüber gewesen wäre. Ich bin den ganzenTag thätig; nur mit der körperlichen Bewegung will esnoch nicht recht vorwärts. — Indessen bin ich doch heutemit ziemlicher Leichtigkeit nach dem Pircher'schen Tempelgestiegen, und habe dort eine Stunde gelesen. Der Regen,der von 1 Uhr bis auf den Abend anhielt (bei 11°), trieb

F. ». Gentz. IV. 14