Band 
Vierter Band.
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und kam gegen 5 Uhr zurück. Abends schrieb ich Briese,und las bis halb 10 Uhr.

Den 18., Montag. Da ich die letzten Nächte (besondersin den ersten zwei oder drei Stunden) einen so äußerstunruhigen Schlaf gehabt hatte, so stellte ich heute, nüt Bei-stimmung des Arztes das Bad ein. Ich erhielt Briefe ausSalzburg, Wien, und vom Fürsten Wettern ich ausSt. Johann in Tyrol. — Alle meine Leute flogen heuteaus. Die Familie Leopold zu einem kirchlichen Fest inHof-Gastein — Peppy und Franz aus den Ankogel. Ichgenoß, in ruhiger Lektüre, das köstlichste Wetter, und ließmich ein paar Stunden lang von einer wahrhaft erquicken-den Sonne bescheinen. — Schickte eine Estaffette nach Salz-burg. — Aß gegen 5 Uhr, und brachte den Abend mitLesen und Exzerpiren zu, bis halb 10 Uhr.

Den 19., Dienstag. Die vergangene Nacht war besserals die vorigen; doch enthielt ich mich des Bades. DerTag war bis gegen 4 Uhr Nachmittags äußerst schön; dannaber zogen sich schnell auf mehreren Punkten Wolken zu-sammen, und zwischen ö und 6 brachen Gewitter aus,wovon eins ziemlich nahe bei uns vorbeistreifte, und dienachher im Süden, an der offenen Seite des Thals, inziemlicher Entfernung eine gute Stunde lang, mit Blitzund Donner fortfuhren. Von 3 bis 4 Uhr hatte ich nocheine kleine Spazierfahrt gemacht; die Luft war warm, dochkeineswegs schwül. — Vormittag hatte ich meine Studienfortgesetzt; den Abend aber verwendete ich auf die Auszügeaus den älteren Journalen, fest entschlossen, das mir vor-gesteckte Pensum heute zu beendigen; und dies gelang mirdenn auch wirklich, zu meiner nicht geringen Satisfaktion,bis halb 10 Uhr Abends.

Den 20., Mittwoch. Ich entschloß mich, gleich nach