Band 
Vierter Band.
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mit Lebzeltern bis 10 Uhr erging. Hatte eine recht ruhige,gute Nacht.

Den 15., Montag. Beendigte die Lektüre der gesternempfangenen Depeschen. Gleich darauf kam die türkischePost. Um 10 Uhr mußte ich zum Fürsten fahren. —Dort fand ich Lebzeltern und Münch, und es wurdeeine lange Berathung über die in Ansehung des JnfantenMiguel zu ergreifenden Maßregeln gehalten. Um 1 Uhrkam ich nach Hause. Um 4 Uhr machte Baron Münchein kleines, sehr gutes Diner bei mir, welches meine Zu-friedenheit mit der Köchin, und meinen Entschluß, vonBastien ganz zu scheiden, vollendete. Abends Besuch vonGraf Schulenburg; bis nach 10 Uhr gearbeitet.

Dm 16., Dienstag. An der Bucarester Expedition ge-arbeitet. Langes Gespräch mit Baron Belio. — FürstHatzfeldt. — Heftiger Sturm, der, da er gerade aufmeine Fenster stieß, wahrscheinlich der Grund der plötzlichenUnpäßlichkeit war, die mich wenige Minuten vor Ankunfteiner zu mir geladenen kleinen Theegesellschaft, mit einemstarken Erbrechen überfiel. — Ich nahm mich jedoch baldwieder zusammen, und empfing meine Gäste. Die Prin-zessinnen von Kurland, Gräfin Fuchs, Gallenberg,Graf Schulenburg Gesandter, und Graf SchulenburgOberst, Graf Clam, General Haugwitz — die L'Hombre-parthie, Gräfin Fekete, Prinz Philipp, Curländer,dauerte bis gegen 11 Uhr. — Hierauf hatte ich eine sehrgute Nacht.

Den 17., Mittwoch. Sturm und Schneegestöber wie inallen diesen Tagen, doch schwächer als gestern. — Tür-kische Expedition. — Baron Münch. Die Expedition um3 Uhr geschlossen. — Dann Lektüre rückständiger Zeitungen.Besuch von Rezenda, und Beschäftigung mit einem von