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Abend in Köuigswart sein könnte. In Klattau hatte ichein ganz interessantes Gespräch mit Fürst Felix Schwar-zenberg, der zufällig ebenfalls dnrchpassirte. — Ich hattemich wieder den ganzen Tag sehr wohl befunden, und un-unterbrochen gelesen; namentlich Renger über Paraguayund Dr. Fraucia; den ersten Theil von Walter Scott'sGeschichte Napoleons rc.
Dm 12., Sonntag. Früh um 6 Uhr von Klattau. Umhalb 2 Uhr in Mies. Das gestrige Wetter dauerte fort;nur, daß die Regenschauer heute noch stärker und kälterwaren. — Ich las den größten Theil des 4. Bandes vonDaru's Geschichte von Venedig, Lessing's Schrift über Be-rengarius, verschiedene Artikel in Hamaun's nachgelassenenWerken rc. Um 6 Uhr kamen wir in Plan an, von woaus der zweite Wagen, mit Mad. Leopold und ihrenKindern (die nicht wenig beigetragen hatten, mir die Reisezu versüßen) sich nach Marienbad begab. Eine Stundediesseits Plan riß ein Riemen au meinem Wagen — dereinzige Unfall auf der ganzen Reise — welches mich einegute halbe Stunde aufhielt, so daß ich, in ziemlicher Dun-kelheit, und bei starkem Regen, um halb 9 Uhr in Kö-nigs wart eintraf, wo ich sehr freundlich aufgenommenward. Ich fand hier außer dem Fürsten, seinen beiden Töch-tern und der Gouvernante, den Prinzen Victor, PeppyEsterhazy, — Neumann, Graf Mercy, BaronDepontund Sieber — auch Fürst Alfred Windischgrätz zumBesuch, wohnte dem Souper bei, und schlief nachher ganzvortrefflich, in einer etwas geheizten Stube, sehr gutemBette, und bei großer Stille um mich her.
Dm 13., Montag. Ich hatte alle Ursach mir zu mei-nem Hiersein Glück zu wünschen; denn heute erlebte ichhier einen merkwürdigen Tag. Erhielt gleich Morgens