Band 
Vierter Band.
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Den 16., Donnerstag. Wir erhielten heute die türkische. Post vom 25. Juli, und es wurde im Kabinet des FürstenLektüre derselben durch einige Stunden gemacht. — Dannfuhr die ganze Gesellschaft nach Marienbad, wo unsereAnkunft viel Sensation erregte. In dem Klinger'schenGasthofe ward ein sehr gutes Diner gemacht; währendnachher die Gesellschaft sich die Lokalitäten besah, saß ichbei Leopold's Familie in guter Ruhe. Um halb 6 Uhrfuhren wir alle nach Königswart zurück, wo wir um halb 7ankamen. Später ward ich zur gewöhnlichen L'Hombre-parthie gerufen. — Das Wetter wankte heute wieder;gegen Abend regnete es; auch Blitz und Donner ließ sich,jedoch nur in großer Ferne, vernehmen. Ich schlief vor-trefflich.

Den 17., Freitag. Der Vormittag verging über Schrei-ben, Lesen, und Gesprächen mit dem Fürsten; der Nach-mittag mit Revision einer Depesche nach Paris, und einigerLektüre. Die Gesellschaft machte eine Spazierfahrt, an derich nicht Theil nahm; ich blieb aber in meinem Zimmer,weil ich die Luft, bei übrigens heiterem Himmel, etwaszu kühl fand, um in den Garten zu gehen. Abends diegewöhnliche L'Hombreparthie.

Den 18., Sonnabend. Mehrere Briefe aus Wien. Ge-spräche mit dem Fürsten. Viel und vielerlei gearbeitet. —Vor dem Essen Besuch von Dr. Heidler; dieser und ver-schiedene andere Freunde aus Marienbad und Eger speistenzu Mittag mit uns. — Dann fand wieder eine Spazier-fahrt statt, während welcher ich ein paar Stunden imGarten einen unvergleichlich schönen Abend genoß (beieiner schauerhaft imposanten Lektüre eines Artikels imEdinburgh Reoiew vom Juni: Mrs xresont Administra-tion). — Abends spielte ich mit dem Fürsten, Mercy