Band 
Vierter Band.
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September.

int 1, Sonnabend. Das Wetter hat sich endlich auf-geklärt ; noch aber scheint die Temperatur sich nicht sonder-lich gebessert zu haben. Der Thermometer stand um 8 Uhraus 9°. Ankunft des Kourier Dörr aus Paris. Lektüreder Depeschen. — Hierauf schrieb ich den ganzen Vormittagin meiner Stube, nach Wien, Bucarest, Konstantinopel rc. rc.Graf Laferronnaye, der französische Botschafter zu Pe-tersburg, kam von Karlsbad zum Essen hierher, und setzteAbends seine Reise nach Paris fort. Hierauf wurde dieParthie mit Fürst Schönburg und Neu mann gemacht,die um halb 12 Uhr endigte.

Den 2., Sonntag. Es war beschlossen, den KourierDörr diesen Abend nach Wien zu expediren; um so mehr,als gestern Abend die türkische Post vom 10. August durcheinen Frankfurter Offizier hier angelangt war. Nach demFrühstück kam der Fürst auf mein Zimmer, um mit mirdie türkischen Depeschen zu lesen; da er aber bald wiederabgerufen ward, so blieb ich allein Herr derselben, las siedurch, und setzte dann meine Korrespondenz fort. In die-ser wurde ich zwar häufig, unter anderen durch Besuchevon Graf Klebelsberg aus Prag, Fürst Schönburg rc.(so wie gestern durch den Stadthauptmann Hoch undPolizeikommissar Richter), auch durch die mir stets an-genehme Ankunft der Familie aus Marienbad, unterbrochen;indeffen war doch um 5 Uhr eine der weitläufigsten undmühsamsten Expeditionen glücklich beendigt. Um 6 Uhrwurde gegessen; das Souper ist seit der Rückkehr des Für-sten aus Teplitz abgeschafft. — Hieraus las ich noch dieweitläufigen Berichte von Prokesch und Gropius, und