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Paris und London. Lektüren bis um 2 Uhr. Um 3 Uhr
— bei ausnehmend schönem Wetter nach Weinhaus. —Frau von Orendy, nachher Pilat. Endlose Lektüre eng-lischer und französischer Zeitungen. Um 8 Uhr in dieStadt.
Den 30., Freitag. Besuch von Marenzeller. Uml0 Uhr zum Fürsten. Briefe aus Hermanustadt, welchedie Rückkehr des Fürsten Ghika nach Bucarest bestätigen.Ainsi finit l’histoire. — Für Rothschild einen langenBrief geschrieben. Um halb 4 nach Grünberg, woselbstbei Tatischefs ein Diner von 30 Personen. Ich saß beiTische zwischen Graf Bray und Graf Tasse. Die FürstinLouise war weit von mir, und ich schämte mich etwasder Unruhe, die mich bewegte — fast auch des Leichtsinns,mit welchem — in einem so ernsten Zeitpunkte — dasVergnügen einiger schmeichelhaften Momente nach dem Essenauf mich wirkte! Um halb 8 Uhr fuhr ich in die Stadtzurück, und Fürst Schönburg blieb noch bis 9 Uhr beimir. — Dann schrieb ich mehrere Briefe.
Den 31., Sonnabend. Bacher. —■ Um 9 Uhr nachWeinhaus; Pflanzen für die Fürstin Louise ausgesucht;mit dem Kinde gefrühstückt. Um 11 in die Stadt. Bis2 Uhr beim Fürsten. Um 3 nach Erlau zum Diner beiGraf Tasse, mit Metternich, Pralorme, Maltzan,Hau g witz, Leykam rc. Um 7 Uhr in die Stadt zurück.
— Gelesen und geschrieben. Adieu schöner Mai! Ichhatte nichts als Dornen von dir erwartet; du hast mirdoch auch manche Rosen getragen!