Band 
Vierter Band.
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Juni.

Dcn 1 M Sonntag. Langer Besuch von Marenzeller.— Um 11 Uhr zum Fürsten. (Staffelte aus Konstantinopel.)Um halb 2 Uhr nach Hause. — Um 4 Uhr nach dem Au-garten, wo der Prinz August ein Abschiedsdiner gab, denich nicht ohne Bewegung beiwohnte. Außer der FürstinLouise war ihre Schwester, die Fürstin Bertha Lobko-witz, ihr Bruder Adolph, die Fürstin Winand, dieGräfin Wrbna, die Gräfin Zichy mit ihren Töchtern,Graf Sedlnitzky, Fürst Louis Liechtenstein, BaronMeyendorff, Hr. von Brockhaus, die beiden Hügel rc.gegenwärtig. Ich saß neben Louise bei Tische, und hatteinteressante Gespräche mit ihr. Nach dem Essen gingenwir in den benachbarten Kaiserlichen Garten, und besahendie Pelargoniensammlung. Bei dieser Promenade schloß ichmeinen Frieden mit Henriette Zichy, die ich ganz vonmir entfremdet glaubte. — Nach der Promenade schlug dieStunde des Abschieds von Louise, der mir sauer genugward, und den ich mir nur dadurch etwas versüßte, daßich ihr noch Abends einen zärtlichen Brief schrieb.

Den 2., Montag. Besuch von Rothschild; dann vonFürst Hohenlohe. Um halb 11 zum Fürsten. Um 1 Uhrnach Hause. Besuch von Baron Türkheim. Um 3 Uhr,bei sehr schönem Wetter, nach Weinhaus. Dort gegessen,und bis 8 Uhr geblieben. Abends einen langen Brief anMajor Prokesch geschrieben.

Den 3., Dienstag. Um 8 Uhr nach Weinhaus. Um9 Uhr Gräfin Wrbna, Gräfin Fuchs, und Felix Woynazum Frühstück bei mir. Der Garten in großer Schönheit.Um halb 1 in die Stadt, und zum Fürsten. Um 3 Uhr