Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
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III. Großbritannien

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weniger Pflicht, schwere Pflicht; vielmehr ist dieseSchönheit ches Menschen und im Menschen nichtsals reiner Charakter. Ohne Rückblick aufLohn oder Bequemlichkeit fodert sie diesen als Men-schencharakter, als Ziel und Genuß ei-nes würdigen Menschenlebens.

Ein honetter Mann thut nichts Häßliches, wenneS den Augen ider Welt auch verborgen bliebe; erkann es nicht thun, denn es ist häßlich. Ermüßte sich sa vor sich selbst schämen. Ein Edel-gesinnter thut, was ihm sein Herz gebietet,sein selbst, d. i. der Gesinnung wegen, die imGefühl der höchsten Konvenienz chn' alle Rück - undSeitenblicke sich ihrer Pflicht ganz und froh hin-zieht. Nehmet der Tugend diesen Reiz, den Sta-chel der Liebe; wie eine hölzerne Braut stehtEuer Sittengesetz da, weder geliebt, noch fähig ge-liebt zu werden. Unternähme die Hölzerne gar miteisernem Arm Gehorsam zu federn, so wird sie ver-lacht , gehaßt, verachtet.

Was ists, was die Seele regt, als Liebe?und was erweckt Liebe? Im Himmel und auf Erdennichts anders als das rrsiXsu im Sinne der Griechen;das Vortreffliche, das uns als unsre Bestim-mung innig anspricht und ruft und fodert; dasxulurum, Ironesturn, äeuens, äsooruin; unserEin und All, die Summe des Schönen. Sieruft mich, nur mich zum Werk, das kein An-drer statt meiner thun kann: denn es ist meinerNatur harmonisch. Die Gottheit selbst ruft mir,daß ich es thue; sie ist in mir, und wird mich stär-ken. Wer den inwohnenden Reiz der ächten H 0-nettetät einer Menschenseele, einer dau-

rend-