unter Wilhelm und Anna. rgr
1. In England gabs keine Wolfsjagd, seitdemin weit früheren Zeiten die Wolfe, geschweige dirwilden Saue, ausgerottet waren; dahin konnte alsoder hohe Adel sein Studium nicht richten. Er gingauf eine höhere und edlere Jagd.
2 . Stehende Heere litt England nicht; dieUniform war also nicht die einzige und höchste ZierdeBrittischer Männer, ob es dem Reiche gleich weder'zur See noch zu Lande an Helden fehlte. Waffenund Musen schieden also so wenig hier als in Frank-reich und Spanien aus einander. Denn gab es ro-mantischere Ritter als Herbert Eherburi, Phi-lipp Sidney, Walter Raleigh u. f. waren?Und ihrer keiner schämte sich der Wissenschaften undeines gebildeten Verstandes. Der Kriegsmann, denMarlborvugh, weil er sich stets ins dickste Feuerwagte, den Salamander hieß, war ein Dichter.
3. Darin gingen ihnen zur Zeit und zur Un-zeit ihre Könige und Königinnen mit Beyspie-len vor; eine. Reihe derselben schrieben, dichteten,übersetzten. Welch Land kann sich eines OatnloZusc>k noble anä ro^nl Lutlrors, an Männern undWeibern rühmen, wie Horaz Walpole ihn denedelsten Geschlechtern der drey Kultischen Reiche ge-geben *) ? Frankreich allein.
«*) Works ok Horstio Walpole, Uarl ok Orkorä,VoU l. Ein Auszug aus ihnen ist von A. W.Schiegel übersetzt, historische, litterarische undunterhaltende Schriften von Walpol«. Leip-zig »Loci.