Ilk. Großbritannien
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ver — alles ward unter Einen der beyden Namen,Whigs und Tory's, gezogen und eben so hitzigoder eigennützig als verworren, also parkheyischbehandelt. Mit Verwunderung, ja fast mit Verach-tung siehet man den brausenden Kessel politischerMeynungen damaliger Zeit, in welchem man Allesineinander zu rühren wußte. Die glänzendsten Ta-lente dienten den Leidenschaften, und wer in diesemGewirr vielleicht am. wenigsten klar sah, war dieRegenlin.
2. Eine Art Aristokratie schlich sich Hie-bey unvermeidlich ein, da jede streitende Partheyihre Hauprer haben mußte. In den ersten Familienerbten sich Grundsätze wie Besitzthümer fort, dienur Eigennutz / Rangsucht oder eine neue Parthey-lichkeit andern konnte. Als die Tory's galten, lit-ten die F re y d e n k e c, weil man sie zu denWhigszahlte; die Presbyterianer litten von beyden. Wasauch im jReich des Witzes und der Literatur derhohe Adel vermöge , siehet man an dem übermas-sigen Lobe, das den Lord-sproduktivnen, denVersen Halifax, Dorset u. a., so wie den frü-heren des Bück ingham, Roscommon, Rö-thester gegeben ward und gegeben wird; nochmehr aber an den groben Angriffen, die ein Bent-ley selbst erdulden mußte. Weil dem Ritter Wil-liam Temple die erdichteten Briefe des Phalarisso wohl gefallen hatten, daß er sie nebst dem Aesopbeynah Allem im Alterthum vorzog, und ein jungerMensch von Stande, Charles Boyle, sie alsächte herausgab, so sollten und mußten sie acht seyn.Bentley, der ihr jüngeres Alter unwidersprechlich