2Ü6 II. Briefe zu Beförderung
Fragmente seines politischen Lebens, und Sie werdenden schönen F r i e d e n s st e rn, der in Franklinleuchtete, bis auf den Augenblick, da er in der west-lichen Welt untergeht, segnen. Die letzte Rede, mitder er den Beitritt der widersinnigen Provinzen zurConstitution bewirkte, so ganz in seinem Geist undCharakter, ist der scheidende Strahl dieses Sternes.
Aber ach, indem ich Ihnen den Nekrolog zu-sende , wie trübe sinkt mein Blick! Kein Sternmehr; ich wandle auf einem Kirchhofe, und schauetraurig zur Erde nieder, insonderheit unter den Deut-schen Gebeinen. Die Pyramide hinten auf dem Um-schlage dünkt mich Ccstius Pyramide zu Rom, nebenwelcher der Auslander-Protestanten, meistens derDeutschen Körper ruhn , verscharret hier m der Frem-de. Welch eine niederschlagende Erinnerung giebtuns das Leben der Meisten *)! Arm gebohren,fleißig, redlich, eines Theiles Talent- andern TheilsVerdienstreich kamen sie nicht weiter, als daß sieihr Leben entweder mühsam durchlebten, oder in derHalste desselben fast unbemerkt niedergingen und star-ben. London glänzt als ein Gestirn in diesemLodtenthale; aber lesen Sie, wie es auch ihm ge-gangen? wie schwer es ihm gemacht worden? undwie er zuletzt sein Grabmahl von Trümmern einerunerstürmten Pforte sich selbst als ein castrurn äo-loris aufgerichtet. Aus dem Würtembergischen Hahn,
Die in der Folge angeführten Namen sind alleaus dem ersten Jahrgange des Nekrologen. Meh-rere waren damals noch nicht erschienen.