Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
279
JPEG-Download
 

der Humanität. 279

den und blieben Fürsten, Stande und Völker Bar-baren; Wissenschaften allein haben die Welt er-leuchtet, und einige ausenvählte Seelen des Men-schengeschlechts veredelt.

Blüht, ihr freundlichen Künste *)

Blüht! Die goldenen FluthenDes Paktolus benetzenEuch in Zukunft die WurzelnEures heiligen Hains,

Euch gebühret zu herrschenUeber schwächere Geister,

Und vor euren AltarenAlle Söhne des IrrthumsFeiernd opfern zu sehn.

In der Mitternacht hör' ichOft den himmlischen WohllautEures Wettgesangs, hörePolyphymniens SaitenUnd Uraniens Lied.

Und zerfließe vor Wonne:

Denn ihr singet die ThatenDer unsterblichen Götter,

Unterrichtet die WeisenUnd Regenten der Welt.

*) Ein von Götz übersetztes Gedicht Friedrichs.

Anm evk. d. Heraüsg.