Band 
[Adrastea I & II.]
Seite
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der Humanität.

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»ollkommen zu machen. Ich habe fast ganz West-phalen auf unsrer Reise gesehen; und gewiß, wennGott seinen göttlichen Hauch dem Menschen verlieh,so muß diese Nation davon wenig bekommen haben,daß man fast fragen möchte, ob diese Menschenge-stalten denkende Menschen sind oder nicht? (1733.)

„Ihr habt Recht, daß die, die am konsequent-sten handeln sollten, d. i., die Königreiche regieren,und mit Einem Wort über das Glück und Unglückder Völker entscheiden, oft die sind, die sich ammeisten dem Ungefähr überlassen. Das macht, dieseKönige, Fürsten, Minister sind Menschen wie andre;der ganze Unterschied, den das Glück zwischen sieund Leute von geringerem Range gesetzt hat, ist,daß sie wichtigere Geschäfte betreiben. Ein StrahlWasser, der drei Fuß, ein andrer, der hundert Fußhoch steigt, sind beides Wasserstrahlen, nur mit ver-schiedner Kraft emporgetrieben. Eine Königin vonEngland, mit einem weiblichen Hofe umgeben, wirdin ihrer Regierung immer etwas Weibliches zeigen-Phantasiern und Launen." (l 738 .)

„Nichts zeigt so sehr die Verschiedenheit unsrervon den alten Zeiten, als die Art, wie das Alter-thum große Männer behandelte und wie wir sie be-handeln. Große Gesinnungen, Erhabenheit der Seele,Festigkeit gelten jetzt für chimärische Tugenden. „Erwill den Römer machen, sagt man; davon ist man