der Humanität.
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unvermerkt die Staaten von den großen Armeen zuentladen, die sie in den Abgrund stürzen, daß nachund nach keiner übrig sey, der sich schlage. KeinLandesherr, kein Volk wird sodann die unglücklicheLeidenschaft zu kriegen mehr haben, deren Folgen soverderblich sind; jedermann wird eine Vernunft äußern,so vollkommen als eine geometrische Demonstration.Ich bedaure sehr, daß mein Alter mich eines soschönen Anblicks beraubet, von dem ich nicht einmaldie Morgenröthe erleben werde. Beklagen wird manmich und meine Zeitgenossen, daß wir in einem Jahr-hundert der Finsterniß lebten, an dessen Ende zuerstdie Dämmerung der vervollkommneten Vernunft an-brach. Alles hangt ja von der Zeit ab, in der einMensch auf die Welt tritt. (0775.)
„Gegen das viertägige Fieber und gegen denKrieg deklamiren, ist gleich vergebliche Arbeit. DieRegierungen lassen die Philosophen schreien, und ge-hen ihren Weg; das Fieber nimmr davon auch keineKunde. Es hat Kriege gegeben, so lange die Weltist; und wird Kriege geben, wenn wir nicht mehrhier sind. Ein Arzt muß das Fieber wegschaffen,nicht darüber sakyrisiren.
„Ludwig XV. ist nicht mehr. Es war ein guterMann, der nur Einen Fehler hatte, daß er Königwar. Lasset seinen Schatten in Friede. Man darfempfindlich seyn über das Unrecht, das man leidet;man Muß aber auch zu verzeihen wissen. Die finstre,