Band 
Adrastea III. Schluss der Briefe zu Beförderung der Humanität.
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der Hum anität.

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die thaten dieser Helden, Cordes, Pizarrv'soder des großen Albuquerque vor Suez, Dr-in uz, Kalekut, Goa, Malakka, zum Gegen-stand eines Heldengedichts zu machen, und die da-mals geltenden Grundsätze noch jetzt zu preisen *)?Die Lobredner der Bartholomäusnacht, der Juden-Ermordungen sind mit Schimpf und Schande be-deckt; zu hoffen ists, daß auch die Räub.cr undMörder der Völker, Trotz aller erwiesenen Helden-thaten , blos und allein den Grundsätzen einer reinenMenschenge schichte nach, einst damit bedecktstehen werden.

Ein Gleiches gilt von den Grundsätzen überdas, was man sich im Kriege erlaubt hält. Er-kennt man Plündern, Verstümmeln, Schänden,Vergiften der Brunnen und der Waffen für ehrloseMittel des Krieges; sind es inwärtjge Aufhetzungender Unterthanen, die nicht zum Heer gehören, Ven-deekriege, Entwürfe zur Aushungerung der Natio-nen, treulose Vorspiegelungen nicht eben sowohl ?Jedermann verabscheuet Albuqucrque's Ent-lvchrfc, der ganz Aegypten in eine Wüste ver-handeln wollte, indem man ihm den Nil nähme,der Mekka und Medina, Länder, die in kei-nem Kriege mit den Portugiesen begriffen waren,plündern wollte. — Dergleichen Gewaltsamkeitengegen fremde ruhige Völker, Anstiftungen von Treu-losigkeit im Herzen des Feindes u. f strafen amEnde sich selbst. Wer einen offenen und geheimen

') Einer unsrer Dichter versuchte es mit Cork es;er hörte aber weislich auf.