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Anführer zu seyn, schrecken zu können, und den Ver-dacht auf zwey gcfürchtctc Männer, die Markthalle Mont-morency und Cosse allein fallen zu lassen. Von ihrerGefanqennehmung hing die Unthätigkeit des Königs vonNavarra und des Herzogs von Alencon, die sie mit ei-nem Falkenauge bewachen ließ, und von dem Schreckender anführerlosen Mißvergnügten, hing die Wirksam-keit ihrer Armeen ab, die sie unter dem Marschall vonMatignon gegen den Grafen von Montgommeri, undunter ihrem Liebling, dem Prinzen von Montpensier ge-gen Damville in Languedok, und gegen la Noue inSain-tonge, hatte aufbrechen lassen. Durch dieses Mittelwar sie ebenfalls gegen alle Verhetzungen des nachDeutschland geflüchteten Conde gedeckt, und so konntesie den Stürmen, die der Tod Karls befürchten ließ,trotzen.
Schon seit der Belagerung von Rochelle kränklich,fühlte Karl mir Bangigkeit die gewisse Herannahung sei-nes letzten Tages. Seit der Banholomaus - Nachthatte er die erquickende Ruhe, welche die Folge einesvorwurfsfrcycn Gewissens ist, verloren. Zu charak-terlos und schwach, um die Verantwortung vor seineminnern Richter selbst zu übernehmen, suchte er bey densophistischen Grundsätzen seiner Mutter und ihrer geist-liehen und'weitiichen Lieblinge, Zuflucht, während daßein dunkles Gefühl ihn an die Pforte der Hölle führte.Kein Vergnügen, keine Zerstreuung, kein Genuß konntedie Schrcckenbilder verscheuchen, die ihm der Rückblickauf sein Leben darstellte; selbst die Jagd, eine seiner hef-tigsten Lieblingsneigungen, der er sogar das Gefühl
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