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Kein König hat wohl je sich so bortheilhaft ange-kündigt, und wohl keiner so schlecht geendigt, als Hein-rich. Kaum aus seiner Kindheit getreten, sah er sichschon an der Spitze von Armeen, die ihm in einem Feld-zuge zwey berühmte Schlachten von Bassac und Mont-conkour *) gewannen. Der Ruf seiner Thaten gingvor seinem Nahmen her; der Beyfall und das Interesse,das die Europäischen Höfe dem Religionskriege entzo-gen, wurde der Bewunderung des jungen Helden ge.zollt. Der Englische Thron sollte der Lohn seiner Siegeseyn; so wollte es wenigstens Katharina, oder vielmehrihr Glaube an astrologische Traumcreyen. Da aber ihrEntwurf - die Vermahlung Heinrichs mit der Königinvon England, mißlang, so versuchte sie ihre stolzen An-maßungen auf die Regierung des Schicksals, durch Be-förderung ihres Sohnes zum Königreiche Algier, womitsie Sardinien verbinden wollte, zu beweisen. Philippder Zweyte sollte für die Abtretung des Besitzes vonSardinien mit Navarra, und der König von NavarraMit einigen Domänen abgefunden werden: allein die Er-ledigung des Pohlnischcn Throns und Heinrichs glück-liche Erhebung, zernichtete alle diese Maßregeln. Hein-rich empfing in Pohlen die Huldigung aller Herze«, alsKarl der Neunte starb, und er nach Frankreich abgefor-hert wurde. Statt dem Pohlnischen Thron seinem Bru-der, dem Herzoge von Alencon, zu erhalten, und vonden Pohlnischen Magnaten einen dankvollen Abschied zunehmen, reiste er in derNacht, wie vonFurien verfolgt,fort, und empörte wider sich die Gesinnungen und Mei-nungen
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