die Hände. Schüchtern hatte die Partey der Politikerzuerst ihre Unzufriedenheit über die gesangliche Verwah-rung der Marschälle von Cosse und Montmorency, desKonigS von Navarra und des Herzogs von Alcncongeäußert; und da sie die Dcfreyung derselben nicht erhal-ten konnte, so war sie offen genug, ihr allgemeinesMißvergnügen über die Konigin zu gestehen.
Die Ankunft des Königs zu Lyon, wo über die vonden Protestanten vorgeschlagenen Friedensartikel berath-schlagt werben sollte, schlug den Mnlb der parteylosenEdeln nieder. Er, dessen jugendliche Thaten alle Auf-yrerksamketr an sich gezogen hatten, in einen Stolz,Weichlichkeit und Verschwendung herab gesunken, ver-scheuchte alle angesehene Männer, die es mit dem Va-terlande gut meinten, vom Hofe, um ihr Mißvergnü-gen und ihren Unwillen in alle Provinzen zu jagen, unddem unedlern Theile Play zu machen.
Noch hatte ein Friede die allgemeine SpannungWohlthätig einlenken können. Er war in jeder Rücksichtso nothwendig geworden. ,, Was kann, " sagte der edlePaul von Foix in der Versammlung zum Könige, „was„kann ein bürgerlicher Krieg für Nutzen haben? —^Können Freude, Vortheil, Sicherheit des Staats,„als Früchte eines Kriegs angesehen werden, der uns„Siege verschafft, worüber das Herz blutet, der uns„zwingt, über unsere eigene Verwüstung z» triumphi-ern, der dem ruhigen Bürger sein eiaencs Blut zur„Sättigung seiner Rache, seines Hasses und seiner„Wuth darbringt, der den Sieger und Besiegten zu„Boden drückt? unser Feind hat durch seinen Verlust
„siegen