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Heinrich der Vierte, König von Navarra und Frankreich : eine Biographie, mit Hinsicht auf unsere Zeit aus Geschichtsquellen bearbeitet : Karln von Dalberg als Opfer der dankbarsten Liebe und reinsten Verehrung geweiht
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138
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der feinem Ans hcn ohnehin nachtheiitg wäre, da er Ge-setze geben, nicht empfangen müßte. — Der Krieg gingalso fort.

Der Marschall vonDamville, zweyter Sohn desKonnetabels Mon-morency, Statthalter in Langucdvk,ein edler Patriot, der die Liebe zum Frieden mit der rein-sten Hochachtung gegen das königliche Ansehen verband,hatte unter Karls Regierung nie dem Staate seine Diensteentzogen, wenn ihn die gefährliche Lage desselben zumHandeln aufforderte. Langsam, aber sicher, waren seineEntschlüsse, rasch ihre Ausführung. Mit der nehmli-chen Sicherheit, womit er den Hang zu seinen Vergnu-gungen, den Hang zur Ruhe pflegte, ging er einem hö-Hern Ziele, das seine ganze Thätigkeit forderte, entge-gen. Sein Abscheu gegen Ungerechtigkeiten, Druck oderDespotismus siegte oft über die blinde Anhänglichkeitan der katholischen Religion. Aus dem nehmlichenGrunde, warum er die Protestanten verfolgte, konnteer ihre Unternehmungen begünstigen — «in Mann, derso dachte, konnte das Zutrauen eines Hofes, der an-ders handelte, nicht lange besitzen. Die Königin hattesich mehrmahls seiner Person bemächtigen wollen; alleinzu furchtsam, ihn in einer Provinz, wo er hinter einerfesten Schutzwehr — der Liebe der Untergebenen — ver-schanzt war, aufzuheben, suchte sie ihn hervor zu locken,und da ihr dieses so oft mißlang, als sie es versuchte,so sollte die Ankunft Heinrichs durch Gefangennehmungeines Mannes, dessen Weltbürgersinn die Wirksamkeitder Kabale und der Habsucht schwächte, gefeyert werden,

Heinrich,